Herausgeber:
Rolf Müller, Kaiserslautern
HP eingestellt März 2005

Letztes Update 02. 04. 2017

Bayerische Nähmaschinen

Gegründet 03. 10. 1923 in Fürht. Kindernähmaschinen-Produktion von ca. 1923 1928.

In nur wenigen Jahren wurden Modelle in unterschiedlichster Bauart hergestellt. Es kann aufgrund der Modellpalette darauf geschlossen
werden, dass hierzu große Investitionen nötig waren, die diese Firma nur mit entsprechenden hohem Absatz hätte kompensieren können.
Bereits 1928 wurde die Firma durch den letzten Geschäftsführer Heinrich Keller aufgelöst.

15 ohne Holz UT

Die Nummerierung der Maschinen, nach Verkaufskatalogen, begann mit der No. 6.
Die Skelettbauweise gehörte, bauartlich gesehen, in die Jahre vor 1920 und ist bei vergleichbaren
Herstellern um diese Zeit (ab 1923) bereits überholt.

Entgegen der Nummerierungs-Reihenfolge scheint dieses Modell zu den ersten der Bayerischen
Nähmaschinen AG zu gehören.
Ein weiteres Modell dieser Bauart ist die No. 15, die einmal mit dem Übersetzungsverhältnis der
Zahnräder 1: 1 und dann als Schnellnäher gebaut wurde.
Entsprechend der Werbeunterlagen sollte es diese Maschine noch als No. 16 mit einem
Exzenterantrieb geben.

Dieses Modell wurde bisher noch nicht gefunden und es ist anzunehmen, dass es nie gebaut wurde.

No. 6

6 weiß x

No. 6

6 Rot  Garnrolle Rot

No. 7

7 Sandra 3. Handrad iO 17 FF

No. 17

Mit zu den seltensten KNM gehört die weiße No. 6. Die No. 7 gibt es wiederum mit verschiedenen Handrädern. Die No. 17 gibt es mit
einer zusätzlichen Fadenführung. Aus Katalogen ist bekannt, dass einige der Modelle in aufwändigen Verpackungen, verkauft wurden.

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